„Vielfalt zum Anfassen – SchülerInnen gegen Antisemitismus“

Muslimisches Leben in Deutschland

Workshop

Muslimisches Leben in Deutschland
„Antisemitismus / Juden in Deutschland“
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
03.

Muslimisches Leben

in Deutschland

Redner ist Herr Zakaria Nouri, Islamwissenschaftler und Muslim „Was bedeutet Islam?“ Keiner der Schüler*innen – auch keiner der muslimischen Schüler*innen – kann dies beantworten. Herr Nouri erklärt, dass der Islam „Hingabe zum Schöpfer“ bedeutet.

Auch der Begriff ALLAAH, an dem viele Menschen eine Unterscheidung machen, wurden thematisiert. Insbesondere das arabische Christen zu Gott ebenfalls „ALLAAH“ sagen.

Herr Nouri erklärt, dass der Islam ebenfalls zu den drei monotheistischen Weltreligionen gehört, wobei es in der Auslegung was Monotheismus hier bedeutet Unterschiede gibt. Monotheismus bedeutet im Islam, dass es zwischen Menschen und dem Schöpfer keinen Vermittler gibt und auch keiner hinzugezogen werden darf. Der Muslim betet und bittet nur den Schöpfer direkt an.

Auch wurden die sogenannten 5 Säulen des Islam erläutert, auf die sich jeder Muslim beruft: Das Bekenntnis, das rituelle Gebet (Salaat bzw. Salah), die soziale Pflichtabgabe (Zakat bzw. Zakah) das rituelle Fasten im Monat Ramadan (Siyam) und die rituelle Pilgerfahrt nach Mekka (Hajj).

Er geht nun auf die Wortmeldung des Schülers während des ersten Vortrags ein. „Muslim bedeutet der sich Hingebende, historisch betrachtet sind diejenige Muslime die dem Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, folgen.

Jedoch wortwörtlich betrachtet ist jeder ein Muslim, der sich dem Schöpfer hingebt. Deswegen erkennt der Islam Propheten wie Adam, Moses und Jesus Frieden und Segen auf ihnen als Muslime und Propheten an.“. Der Schüler ist sichtlich erstaunt und nickt Herrn Noori zustimmend zu.

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